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Mitteilungen von Haus & Grund Bruchsal-Philippsburg e.V.
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Ein KiQ für Bruchsal

Das Bundesministerium für Verkehr-, Bau- und Stadtentwicklung erteilte Bruchsal den Zuschlag zur Durchführung des Modellvorhabens „KiQ“: Kooperation im Quartier. In dem auf drei Jahre angelegten, zusammen mit Haus & Grund Deutschland gestarteten Projekt, geht es um neue Kooperationsformen zwischen Bürgern und der Stadt mit dem Ziel der Revitalisierung der Innenstadt durch Renovierung und Aufwertung der Immobilien einerseits und Neugestaltung des öffentlichen Raums andererseits. Konkret geht es dabei um energetische Sanierung, Wohnwertverbesserung, Schaffung altengerechter Wohnungen, Verbesserung des Wohnumfeldes, Förderung des Einzelhandels, Bildung von Straßen- und Standortgemeinschaften, Stadtmöblierung, Beleuchtung und Begrünung, Modelle für den ruhenden Verkehr, Plätzekonzepte und anderes mehr.

Haus & Grund Bruchsal hat sich gemeinsam mit der Stadt Bruchsal um die Teilnahme beworben. Unter 68 Bewerbern erhielt Bruchsal mit neun anderen Städten den Zuschlag. Der Bund stellt Bruchsal Fördermittel in Höhe von 73.000,00 € für Informationsveranstaltungen, Beratungen und Öffentlichkeitsarbeiten zur Verfügung. Das Modellvorhaben wird wissenschaftlich begleitet. Der bereits begonnenen Bestandsaufnahme der Bruchsaler Innenstadt folgt im Frühjahr 2012 eine Auftaktveranstaltung, bei der das Gesamtprojekt in allen Details den Bürgern vorgestellt wird.

Frau Oberbürgermeisterin Petzold-Schick, der Chef des Stadtplanungsamtes Herr Prof.-Dr. Ayrle, die zuständige Sachbearbeiterin Frau Dipl.-Ing. Klingmüller, sowie Rechtsanwalt und Immobilienwirt Harry Mühl von Haus & Grund Bruchsal-Philippsburg setzen auf einen echten „KiQ“ zur Fortführung der Wiederaufwertung unserer Innenstadt.

 

 

Potentiale des Hoheneggerquartiers

Wie ist modernes Wohnen in der Bruchsaler Innenstadt möglich? Dieser Fragestellung ging das Stadtplanungsamt anhand des Hohenegger-Quartiers nach. Untersucht wurde, wie man die vorhandene Bausubstanz der Wiederaufbauzeit auf heutigen Stand bringen kann. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden bei einem öffentlichen Forum vorgestellt.

Erfahren Sie mehr im Film des Kraichgau-TV "Potentiale des Hoheneggerquartiers".

 

Neues Wohnen in der Architektur des Wiederaufbaus -

Potentiale der Bruchsaler Innenstadt am Beispiel des Hoheneggerquartiers

Ist zeitgemäßes, modernes Wohnen in der Bruchsaler Innenstadt - Architektur des Wiederaufbaus möglich? Anhand des Baublocks „Hoheneggerquartier“ haben wir beispielhaft untersucht, wie die vorhandene Bausubstanz der 50er und 60er Jahre auf heutigen Stand gebracht werden kann. Stichworte hierzu sind:

  • Aufwertung von Außenbereichen
  • Neuorganisation von Parkplätzen im Hof
  • Barrierefreiheit
  • Modernisierung von Wohnungsgrundrissen
  • energetische Sanierung

Der Gebäudebestand aus den 50er-/60er Jahren in der Innenstadt ist mittlerweile in die Jahre gekommen. Viele Wohnungen sind nicht barrierefrei, die Grundrisse werden den gestiegenen Ansprüchen nicht gerecht, Balkone und Freisitze sind nicht vorhanden oder von geringer Qualität, Parkplätze fehlen.

Dabei bietet die Blockbebauung in der Kernstadt ein echtes Potential für innerstädtisches Wohnen. So auch der Bereich des „Hoheneggerquartiers“.

Die Ergebnisse unserer Untersuchung bieten für alle Hauseigentümer der Bruchsaler Innenstadt Anregungen zur Aufwertung des Wohnungsbestands. Sie können auch auf andere ähnlich strukturierte innerstädtische Quartiere übertragen werden.

Die Untersuchung wird gefördert und begleitet durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg. Projektpartner der Stadt Bruchsal sind das Planungsbüro Re2area, der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer-Verein Bruchsal – Phillipsburg e.V. und die Sparkassen Immobilien Kraichgau GmbH.

Wir laden Sie herzlich ein zur Präsentation:

Neues Wohnen in der Architektur des Wiederaufbaus –

Potentiale der Bruchsaler Innenstadt am Beispiel des Hoheneggerquartiers

Vorstellung der Untersuchungsergebnisse

am 21. November 2011 um 19 Uhr

Im Rathaus am Marktplatz – Sitzungssaal, Kaiserstraße 66, 76646 Bruchsal

Dort werden wir Ihnen die Ergebnisse unserer Untersuchung präsentieren. Im Anschluss an die Vorstellung wird es ausreichend Gelegenheit für Gespräche und Gedankenaustausch geben.

Den Schlussbericht der Untersuchung finden Sie im Internet unter www.bruchsal.de.

 

20. Oktober 2011

Das Haus auf den Winter vorbereiten

Außenwasseranschlüsse sollten rechtzeitig entleert werden

Jetzt im Herbst sollten Eigentümer daran denken, ihre Häuser auf den kommenden Winter vorzubereiten, rät die Eigentümerschutz-Gemeinschaft. An erster Stelle steht dabei die Inspektion des Daches und der Dachrinnen.

Zudem sollten die Außenwasseranschlüsse rechtzeitig entleert werden.

Häufig führen Frühjahrsstürme zu Schäden an der Dachdeckung, die im Sommer unentdeckt bleiben. Dachziegel können sich verschoben haben, so dass kleine Öffnungen entstehen. In der Folge gelangt Wasser in das Gebäude und führt dort im Winter zu Frostschäden. Haus & Grund rät daher, Dächer im Herbst gegebenenfalls auch durch einen Fachmann in Augenschein nehmen zu lassen. Ebenso wichtig ist das Reinigen der Dachrinnen, die mit Laub verstopft sein können. Wenn es dann stark regnet, kann das Wasser nicht durch die Fallrohre abfließen. Es sucht sich andere Wege und verursacht bei Frost Schäden an der Fassade oder am Dach. Dort, wo in jedem Jahr viel Laub auf das Dach fällt, können spezielle Gitter dafür sorgen, dass kein Laub in die Rinne gelangt.

Hauseigentümer sollten unbedingt daran denken, sämtliche Außenwasseranschlüsse zu entleeren, um Frostschäden in den Wasserleitungen zu vermeiden. Haus & Grund rät zudem, Fenster- und Türdichtungen zu überprüfen und eventuell einzufetten, damit sie nicht porös werden und weiterhin wasser- und winddicht schließen. Zu denken ist auch an den bevorstehenden Winterdienst. Ein Besen und ein Schneeschieber sowie ausreichendes Streugut sollten griffbereit sein. Wer mit Öl heizt, ist gut beraten, noch einen Blick auf den Heizölvorrat zu werfen.

 

 

Revitalisierung Hohenegger-Quartier

Infoveranstaltung + Ausstellung

Am Montag, den 21.11.2011, 19.00 Uhr,

großer Sitzungssaal im Rathaus, Bruchsal.

 

Wie bereits mehrfach berichtet hat die Stadt Bruchsal gemeinsam mit der S-Immobilien Kraichgau GmbH und Haus & Grund Bruchsal – Philippsburg, gefördert und begleitet durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg, das Planungsbüro Re2area, die Bausubstanz und städtebauliche Qualität des Hohenegger-Quartiers – Hohenegger, Kaiserstraße, Schlossstraße, Wörthstraße – zu analysieren und konkrete Entwicklungsvorschläge zur Modernisierung und Revitalisierung dieses Bereichs zu unterbreiten. Beispielhaft für den gesamten Innenstadtbereich von Bruchsal sollen die Möglichkeiten zur Verbesserung der Wohn- und Aufenthaltsqualität, der energetischen Sanierung, des altergerechten Barriereumbaus und der Verbesserung der Einzelhandelslage erarbeitet werden. Dabei befasste sich das Planungsbüro sowohl mit der Entwicklungsmöglichkeit einzelner Immobilien, als auch mit dem Potential des Gesamtquartiers.

Die hervorragenden 129 Seiten starke Ausarbeitung mit einer Fülle von Einzelvorschlägen und ganzen Bündeln von Entwicklungsmöglichkeiten liegen nunmehr vor.

Nach einer Einleitung zur Aufgabenstellung und Zielsetzung vom Chef des Stadtplanungsamts Prof. Dr. Ayrle wird der das Projekt leitende Dipl.-Ing. Nikolas Polich von der Re2area GmbH die wesentlichen Ergebnisse und Vorschläge vorstellen. Für die Immobilienwirtschaft wird der Geschäftsführer der S-Immobilien Kraichgau GmbH, Herr Eisele, dazu Stellung nehmen. Rechtsanwalt und Immobilienwirt Harry Mühl wird die Folgerungen für die einzelnen Eigentümer und Entwicklungspotentiale darstellen.

Begleitet wird der Vortragsabend durch eine Ausstellung mit der der derzeitige Zustand und die möglichen Veränderungen in Fotos, Computersimulationen und Plänen dargestellt werden.

Das Stadtplanungsamt stellt eine Kurzform des Gutachtens, Haus & Grund Bruchsal – Philippsburg eine eigens für die dortigen Eigentümer gefertigte Broschüre zur Verfügung. Selbstverständlich wird Haus & Grund die Eigentümer und Vermieter in der Folgezeit in allen Belangen individuell beraten.

Die betroffenen Eigentümer und Vermieter erhalten zu dieser Veranstaltung eine individuelle Einladung.

Die Veranstaltung richtet sich jedoch nicht nur an die Eigentümer des Hohenegger-Quartiers, sondern alle Haus- und Wohnungseigentümer deren Immobilie in der Innenstadt Bruchsals liegt. Die Problemstellungen sind in den meisten Quartieren die Gleichen. Die erarbeitenden Lösungen durchaus auf alle anderen Quartiere übertragbar.

Alles in allem ist dies die wichtigste Veranstaltung zur Innenstadtentwicklung seit Jahren. Jeder Hauseigentümer kann davon direkt profitieren. Alle Mitglieder sind hierzu herzlich eingeladen. Die Einladung gilt auch für Ihre Freunde, Nachbarn, Bekannte und Verwandte mit Immobilienbesitz in der Innenstadt.

Gestaltungsregeln für Sondernutzung

Die Stadt Bruchsal überarbeitet derzeit ihre Sondernutzungssatzung. Neben einer Überprüfung der Gebühren sollen auch Gestaltungsregeln Bestandteil der Sondernutzungssatzung werden.

Warum Gestaltungsregeln für Sondernutzungen?

Ein wesentlicher Aspekt für die Attraktivität einer Innenstadt ist das äußere Erscheinungsbild. Der erste Eindruck ist entscheidend:

Lädt das Zentrum zum Flanieren und Verweilen ein? Fühle ich mich sicher und geborgen? Empfinde ich den Stadtraum als angenehm?

Dabei geht es nicht darum, dass alles gleich aussehen soll, wie man es bei mancher historischen Altstadt erlebt. Die individuelle Geschäftsadresse soll durchaus erkennbar bleiben. Wir wollen Ihre Kreativität bei der Gestaltung ihrer Sondernutzungen nicht bremsen. Dennoch sind bestimmte Spielregeln notwendig, damit die Innenstadt ein prägnantes Gesicht bekommt, das Neugier weckt auf das, was dahinter steckt. Nämlich Ihre Geschäfte und Lokale.

Ihre Meinung ist uns wichtig.

Der Entwurf der Gestaltungsrichtlinien wird in der Zeit vom 21.11.2011 bis einschließlich 23.12.2011 auf der Homepage der Stadt Bruchsal (www.bruchsal.de) eingestellt.

Hier können Sie sich über die geplanten Gestaltungsregeln informieren und uns Ihre Anregungen mitteilen.

Ansprechpartner:

Charlotte Klingmüller, Stadtplanungsamt Bruchsal,

Otto-Oppenheimer-Platz 5, 76646 Bruchsal, Tel. 07251-79387;

mail: charlotte.klingmueller@bruchsal.de.

Weihnachtspause

Erfahrungsgemäß gibt es vor und unmittelbar nach der Jahreswende Terminierungsprobleme bei der Beratung. Wir teilen die Öffnungs- und Beratungszeiten über die Jahreswende bereits jetzt mit, damit Sie Ihre entsprechende Terminsdisposition treffen können:

Letzte Beratung 2011 - Montag, den 19.12.2011

Letzte Hotline 2011 - Dienstag, den 22.12.2011

Letzter Öffnungstag Geschäftsstelle 2011 - Donnerstag, den 22.12.2011

Erster Öffnungstag Geschäftsstelle 2012 - Montag, den 09.01.2012

Erster Hotline 2012 - Donnerstag, den 12.01.2012

Erste Beratung 2012 - Montag, den 16.01.2012

Ausschlussfrist Heiz- und Betriebskosten

Bitte beachten Sie, dass Sie mit der Geltendmachung einer Nachzahlung von Heiz- und Betriebskosten gegenüber den Mietern für die Abrechnungszeit 01.01.2010 bis 31.12.2010 Kraft Gesetzte ausgeschlossen sind, wenn die Abrechnung den Mietern nicht nachweisbar vor dem 31.12.2011 zugeht.

Wegen der erfahrungsgemäß langen Postlaufzeiten vor und nach den Weihnachtsfeiertagen empfehlen wir dringend die Abrechnungen spätestens Ende November 2011 auf den Weg zu bringen.

Prüfbericht Warmwasseraufbereitungsanlagen

Wie in dieser Zeitung bereits mitgeteilt, sind Vermieter ab sofort verpflichtet zentrale Warmwasseraufbereitungsanlagen einmal jährlich durch eigens zugelassene Betriebe auf Legionellen untersuchen zu lassen und die Existenz der Warmwasseraufbereitungsanlage, sowie das Prüfungsergebnis dem Gesundheitsamt mitzuteilen.

Wir klären derzeit mit dem Gesundheitsamt, das von Ihnen als Vermieter einzuhaltende Prozedere und klären welche Betriebe die Berechtigung zur Untersuchung haben. Im Dezemberheft werden wir an dieser Stelle über das Ergebnis berichten.

 

 

Hauptversammlung 2011

Wie bereits mitgeteilt findet unsere Hauptversammlung am Donnerstag, den 13. Oktober 2011, 19.00 Uhr, Seminarraum 1, Bürgerzentrum Bruchsal statt. Hierzu erhalten alle Mitglieder eine gesonderte Einladung mit Tagesordnung. Der 1. Vorsitzende wird ein Kurzreferat zum Thema "Mietrechtsreform 2011" halten. Ihr kommen wird sich lohnen.

 

Sparvorschläge von Haus & Grund

Unter dem Titel "Unsere Stadt. Unser Geld. Gemeinsam Haushalten!" führte die Stadt Bruchsal am 24. September 2011 ein Bürgerforum durch. Haus & Grund hatte im Vorfeld eine ausführliche schriftliche Stellungnahme mit Vorschlägen zur Verbesserung der Einnahmen und zur Reduzierung der Ausgaben vorgelegt:

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Petzold-Schick,

sehr geehrte Damen und Herren Gemeinderäte,

sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

für das Zukunftsforum „Unsere Stadt. Unser Geld. Gemeinsam Haushalten!“ fasst Haus & Grund seine verschiedentlich bereits unterbreitenden Vorschläge zur Einnahmenverbesserung einerseits und Kostensenkung andererseits nochmals zusammen und empfiehlt deren Umsetzung:

1. Ermittlung aller städtischen Grundstücke und Gebäude, die mittel- und langfristig nicht (mehr) für Verwaltungs- oder sonstige städtische Zwecke benötigten werden.

2. Bewertung der Grundstücke und Gebäude durch den Gutachterausschuss.

3. Gegebenenfalls Erschließung der Grundstücke.

4. Erstellung von Exposes.

5. Verkauf der Grundstücke.

6. Besonderheiten für den Gebäudekomplex der ehemaligen International University

a) Wertermittlung durch den Gutachterausschuss

b) Erstellung eines Exposes

c) Gesamtverkauf

oder

d) Aufteilung in

- Lehrgebäude

- Wohngebäude

- Bauplätze

e) Separater Verkauf

oder

f) Teilvermietung/Teilverkauf, wenn Gesamtverkauf oder Verkauf aller Teile

nicht möglich

und/oder

aus wirtschaftlichen Gründen Interessenten für Teilverkauf Teilanmietungen

vorhanden sind.

Alternativ

g) Überlassung der Flächen in Erbpacht

7. a) Verkauf an Investoren

b) Büro/Einzelhandelsnutzung

8. Besonderheiten Bahnstadt

a) Bei Auslagerung der OGA Blockbebauung entlang der Bahn mit Büro- und

Verwaltungsgebäuden.

Restfläche Bebauung mit Wohnungen.

b) Gesamtverkauf an einen Investor/Entwickler bei Vorhaben bezogenen

Bebauungsplan.

c) Bei Verbleib der OGA Entwicklung als Gewerbegebiet

d) Bebauungsplan und Teilverkauf durch die Stadt.

Ein Gesamtverkauf mit klaren Regelungen bezüglich vorhandener Altlasten

und möglichen Munitionsfunden wäre vorzuziehen.

9. Gebäude, die nur noch Teilweise für die Verwaltung benötigt werden.

a) Überprüfung der bestehenden Mietverträge auf marktübliche Mieten und

Mieterhöhung.

b) Aufteilung nach WEG und Teilabverkauf.

oder

c) Gesamtverkauf des Gebäudes und Rückmietung der benötigten Räume.

10. Nicht bebaubare Grundstücke

Verkauf oder Vermietung als Kleingärten oder Freizeitflächen.

11.Vermietung von Dachflächen

a) Ermittlung aller für Photovoltaik geeigneten Dachflächen aller städtischen

Gebäude.

b) Langfristige Vermietung an einen Investor/Betreiber von Photovoltaikanlagen.

c) Gegebenenfalls Vorauszahlung der Miete für die Gesamtmietdauer (in der

Regel 25 Jahre) bei entsprechender Abzinsung.

12.Vermietung von geeigneten Dachflächen/Grundstücke für Sendeanlagen/Mobilfunk.

13.Verkauf, Vermietung oder Vereinbarung von Erbpacht von Grundstücken die für die Errichtung von Windkraftanlagen geeignet sind.

14.Vermietung von Wandflächen öffentlicher Gebäude innen und außen, sowie Tiefgaragen, Unterführungen und anderes mehr als Werbeflächen über eine Werbeagentur.

15. Vermietung von Werbeflächen auf städtischen Fahrzeugen (über Werbeagentur).

16. Sinngemäß die gleichen Ausführungen (Punkt 11 bis 15) für Gebäude und Grundstücke, sowie Fahrzeuge der städtischen Tochterunternehmen.

17. Ermittlung von Einsparpotentialen bei Heizung- und Warmwasseraufbereitung in allen Gebäuden bei Wärmecontracting mit der EWB.

18. Übertragung aller Vermietungen und Mietverwaltungen an die BRUWO.

19. Ermittlung der Einsparpotentiale bei Vergabe aller Gebäudereinigungsarbeiten für alle Gebäude an Externen.

20. Zusammenfassung aller Reinigungsarbeiten aller Freiflächen beim Bauhof.

21. Zusammenfassung aller gärtnerischen Arbeiten bei der Stadtgärtnerei.

22. Bildung eines mobilen Hausmeister/Haustechnikerpools für alle städtischen Gebäude und die Gebäude der städtischen Tochterfirmen. Oder Vergabe dieser Arbeiten an Externe. (Die Einführung der Doppik im Haushalt ermöglicht die wechselseitige in Rechnungsstellung der erbrachten Leistungen der einzelnen Ämter bzw. der Tochterfirmen untereinander)

23. Sinngemäß die gleichen Ausführungen (Punkt 17 bis 22) gelten für alle kirchlichen Gebäude bei denen die Stadt die Bau-, Instandhaltungs- und Unterhaltungslasten trägt.

24. Vereinbarung marktüblicher Mieten, Heiz- und Betriebskosten per Überlassung von Gebäuden, Räumen und Freiflächen an Vereine.

25. Abwälzung der Reinigungskosten, Kleinreparaturen und Schönheitsreparaturen auf den jeweiligen Verein (Arbeiten werden von den Mitgliedern ehrenamtlich durchgeführt).

26. Gegebenenfalls Überlassung vorhandener Gebäude an die Vereine und Abschluss eines Erbpachtvertrags für das Grundstück. Die Instandhaltungskosten und Unterhaltungskosten für die Gebäude wären damit Aufgabe der Vereine. (Besonderes Engagement der Vereine z. B. bei der Jugendarbeit sollte durch direkte Projektförderung und nicht über verbilligte Mieten und Übernahme von Reparatur- und Instandhaltungskosten erfolgen). Generell sollte die Verwaltung und Bewirtschaftung aller Liegenschaften fachlich gebündelt werden, um Rationalisierungseffekte und Einsparungen zu erreichen. Bei der Vermietung von Räumlichkeiten sollte zumindest die ortsübliche Miete gefordert werden. Wünschenswert ist die Bildung von einer Instandsetzungsrücklage getrennt nach Gebäuden um größere Reparaturen stemmen zu können. Die Höhe des Rücklagenbetrags lässt sich immobilienwirtschaftlich feststellen. Die Einführung der Doppik bei der Buchhaltung erleichtert das Handling. Die jeweilige Instandsetzungsrücklage könnte auch durch Ansparung eines Bausparvertrages gebildet werden. Durch den angeregten Verkauf der nicht benötigten Grundstücke und Gebäude tritt sofort eine Entlastung des Haushalts ein. Durch die vorgeschlagene Bewirtschaftung der Immobilien werden einerseits die Einnahmen erhöht, andererseits die Ausgaben reduziert. Bei Rück- und Detailfragen steht Haus & Grund selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Wir hatten zur Vermarktung der Grundstücke die Teilnahme an der Expo real in München empfohlen. Wir gehen einstweilen davon aus, dass dort die Immobilien optimal vermarktet werden können und gegebenenfalls geeignete Projektentwickler für „Bahnstadt“ gefunden werden. Nach dem auf der Expo real auch alle System-Gastronomiebetrieb vertreten sind könnte dort auch die Gaststätte des Bürgerzentrums zur Verpachtung angeboten werden. Für die Vermarktung der städtischen Immobilien steht in bewährter Weise natürlich auch die Tochtergesellschaft der Stadt, die S-Immobilien Kraichgau GmbH zur Verfügung.

Wir hoffen mit diesen Vorschlägen in unserem Kompetenzbereich einen kleinen Beitrag zur Haushaltssanierung leisten zu können.

Bei der Fachliteratur verweisen wir auf:

Udo Kaimper, Friedhelm Naujoks

Fecility- und Gebäudemanagement in Kommunen

Ein Leitfaden für Konzepte und deren praktische Umsetzung, September 1999

Mit freundlichen Grüßen

Haus & Grund Bruchsal – Philippsburg

Der Vorsitzende

 

Vortragsreihen

  • Update Wohnungseigentumsrecht:  Montag, den 10. Oktober 2011, 19.00 Uhr
  • Update Mietrecht:  Freitag, den 14. Oktober 2011, 19.00 Uhr
  • Update Immobilienrecht:  Freitag, den 28. Oktober 2011, 19.00 Uhr

jeweils im Seminarraum 1 des Bürgerzentrums Bruchsal.

Veranstalter: Rechtsanwaltskanzlei Dr. Friedmann, Mühl & Partner, Bruchsal

Referent: Rechtsanwalt und Immobilienwirt Harry Mühl, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Sie erhalten die aktuellen Informationen aus Gesetzgebung und Rechtssprechung in den genannten Gebieten.

 

Sachstand Hoheneggerquartier

Das Ingenieurbüro Re2area hat zwischenzeitlich seinen Zwischenbericht mit Vorschlägen zur Städtebaulichen Gestaltung und Entwicklung der Einzelimmobilien im Hoheneggerquartier - Kaiserstraße, Schlossstraße, Wörthstraße, Hohenegger - vorgelegt. Beispielhaft wird aufgezeigt und erläutert, wie ein ganzes Innenstadtquartier mit seinen Immobilien aufgewertet und entwickelt werden kann. Dabei werden die Ziele, verbesserte Wohnqualität, altersgerechtes barrierefreies Wohnen, Energieeinsparung, Verbesserung der Aufenthaltsqualität und der Geschäftslage beispielhaft für das Quartier und für jede dort gelegene Einzelimmobilie erörtert.

Die Ergebnisse werden im November 2011 den betroffenen Eigentümern, Mietern und all unseren Mitgliedern erläutert. Der Termin für die Veranstaltung stand bei Redaktionsschluss leider noch nicht fest.

 

Die Einladung zur Veranstaltung der betroffenen Eigentümer erfolgt direkt und schriftlich durch unsere Geschäftsstelle, ergänzt durch eine Pressemitteilung.

Lassen Sie sich als betroffener Eigentümer von den Ergebnissen überraschen.

  

  

 

 

 

 

 

 

 

 

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